Rasse-Info

Allgemein

Samojeden sind nordische Hunde (Schlittenhunde). Ein Samojede lässt sich ermutigen zu arbeiten, aber er lässt sich nicht zwingen (siehe Bild)!

Geschichte

Sie kommen aus Westsibirien und haben ihren Namen von einem Nomadenvolk namens Samojeden. Neben Rentieren hatte das Volk die Hunde als einzigen Besitz. Die Hunde hatten bei Ihnen vielfältige Aufgaben, wie z.B. hüten der Rentiere, verteidigen gegen Wölfe und Bären, und waren Jagdgefährten. Selten wurden sie vor den Schlitten gespannt, dafür waren die Rentiere besser geeignet.

Nachts dienten sie im Zelt als Bettwärmer. Bei ihrem Volk galten die Hunde als volles Familienmitglied und halfen u.a. bei der Kinderpflege (sauber lecken und wärmen). Andere Nomaden wurden von Mensch und Hund immer freundlich begrüßt, da sie aufeinander angewiesen waren.

Noch heute ist der Samojede ausgesprochen menschenfreundlich und kinderlieb. Polarforscher brachten die Hunde in die westliche Welt. Die Hunde wurden seit Jahrtausenden nicht mit anderen Rassen gekreuzt und sind somit von guter Abstammung, sowie eine der ältesten und dem Ursprungshund am nächsten kommenden Hunden.

Aussehen

Ein mittelgroßer, eleganter, weißer arktischer Spitz, der den Eindruck von Kraft, Ausdauer, Geschmeidigkeit, Würde und Selbstvertrauen gepaart mit Charme vermittelt.

Sein charakteristischer Ausdruck, das sogenannte „Lächeln“ des Samojeden, wird erzeugt durch die Kombination der Augenform und -stellung mit den in sanfter Kurve nach oben gerichteten Lefzenwinkeln.

Der jeweilige Geschlechtstyp sollte deutlich erkennbar sein.

Wesen

  • sehr freundlich zu Menschen
  • liebt seine Familie, besonders Kinder und reagiert sensibel auf Missstimmungen innerhalb der Familie
  • kein Wachhund (Besuch kann gemeldet werden, wird aber ins Haus gelassen)
  • selbstständig (geht gern alleine auf Wanderschaft, wenn er die Möglichkeit findet)

Pflege

  • wenig pflegeintensiv
  • verströmt keinen üblen Hundegeruch
  • 1x wöchentlich Bürsten (außer bei Fellwechsel, dann täglich)
  • bei Dreck – trocknen lassen und ausbürsten
  • Welpenfell braucht mehr Pflege